Abbildungen: Änderungen vorbehalten

Schnelle und zuverlässige Messtechnik.

AVL DITEST COUNTER

Die neue, strenge AU-Gesetzgebung bedingt ein geändertes Messprinzip, um die Partikelanzahl während der wiederkehrenden, technischen Inspektion zu messen. Mit dem AVL DiTEST Counter führen Sie die Partikelmessung äußerst effizient durch. Das Messprinzip Diffusion Charging (elektrisches Aufladen von Partikeln) und die robuste Bauweise ermöglichen für Sie schnelle Messverfügbarkeit ohne Verwendung zusätzlicher Betriebsmittel, eine exakte Partikelzählung in kurzer Zeit und kontinuierliche Messungen im ganztägigen Dauerbetrieb. Falls zukünftig gefordert, können Sie mit dem AVL DiTEST Counter auch Benzinfahrzeuge überprüfen.

Produktvorteile

Einfach und effizient

  • Selbsterklärende und übersichtliche Bedienung
  • Effizienter Messablauf

Partikelmessung als Cashcow

  • Schnelle Messverfügbarkeit, jederzeit einsatzbereit
  • Keine Ausfallzeiten
  • Besonders kurze Messprozedur
  • Keine Verbrauchsmaterialien
  • Geringer Wartungsaufwand

Hoher Qualitätsanspruch

  • Robuste Bauweise für den Werkstattalltag
  • Langlebige Materialien, solide Verarbeitung

Zukunftssichere Technologie

  • Auch für Benzinfahrzeuge geeignet

Abdeckung aller Anwendungsfälle

  • PC-geführte AU-Messprozedur
  • Kontinuierliche Messung für Analysezwecke

Kalibrierung

  • Gemäß ISO 17025 im eigenen AVL DiTEST Kalibrierlabor

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COUNTER PRODUKT FEATURES

Die wichtigsten Fragen und Antworten

zum Thema Partikelanzahlmessung

1. Gibt es eine gesetzliche Grundlage zur Einführung für die Partikelanzahlmessung?

Deutschland: Ja, in Deutschland ist in der neuesten AU-Richtlinie aus dem Jahr 2017 die Einführung der Partikelanzahlmessung verbindlich vorgesehen. Der Einführungstermin für die Partikelanzahlmessung wurde für den 01.01.2023 festgelegt.

Niederlande: In den Niederlanden sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Einführung der Partikelmesstechnik bereits geschaffen. Als Einführungstermin wurde der 01.07.2022 definiert.

Belgien: In Belgien hat sich mit der Bildung der neuen Regierung auch die politische Situation verändert. Aus heutiger Sicht ist nicht absehbar, ob und wann mit einer Einführung der Partikelanzahlmessung zu rechnen ist. AVL DiTEST beobachtet den Markt sehr genau und wird ein Gerät zur Verfügung stellen.

EU: Mit einer Überarbeitung der EU-Richtlinie 2014/45 ist nicht vor 2023 zu rechnen. Andere europäische Länder beschäftigen sich bereits mit dieser Thematik.

2. Wird die Partikelzählung für alle Schadstoffklassen angewendet?

Aus heutiger Sicht ist die Partikelanzahlmessung nur für moderne Dieselfahrzeuge anzuwenden.

Deutschland: ab Euro 6 aufwärts
Niederlande: Euro 5 und Euro 6
Belgien: Euro 5 und Euro 6 

Bei diesen Fahrzeugen wird die Opazitätsmessung ersetzt. Bei allen anderen (älteren) ist diese weiterhin anzuwenden.

3. Gibt es bereits PTI-taugliche Geräte?

Ja, AVL DiTEST hat mit dem Counter ein PTI-taugliches Gerät zur Messung der Partikelanzahlkonzentration in Abgasen. Wir beschäftigen uns bereits seit 2016 mit dieser Thematik und konnten daher umfassendes Fachwissen dazu aufbauen.

4. Welche Technologien gibt es?

Die beiden etablierten Technologien sind das DC (Diffusion Charging) Prinzip und das CPC (Condensation Particulate Counting) Prinzip.

5. Welche Position nimmt AVL DiTEST hinsichtlich der Technologien ein?

Im AVL-Konzern arbeitet man seit über 15 Jahren an Technologien zur Partikelanzahlmessung. Beide Verfahren sind im Einsatz, daher ist umfassendes Wissen vorhanden, welches Verfahren für welchen Anwendungsfall besser geeignet ist.

AVL DiTEST hat bereits frühzeitig beide Messverfahren (DC und CPC) analysiert und in diesem Zusammenhang Know-how zu beiden Verfahren aufgebaut. Nach sorgfältiger Analyse erachtet AVL DiTEST das DC-Prinzip als das geeignete Verfahren für den Einsatz in Prüfzentren und Werkstätten. Einer der Vorteile des DC-Verfahrens ist, dass es im Gegensatz zum CPC-Verfahren ohne toxische Betriebsmittel auskommt. AVL DiTEST entwickelt alle Kernkomponenten des Geräts eigenständig und zeichnet sich daher durch Unabhängigkeit in der gesamten Lieferkette aus.

6. Wodurch unterscheiden sich Simple und Advanced Diffusion Charging?

Das DC Verfahren kann noch weiter in „Simple“ und „Advanced“ Diffusion Charging Verfahren unterteilt werden. Das Simple DC Verfahren ist ein zweistufiges Prinzip, wobei die Abgaspartikel in der ersten Stufe elektrisch aufgeladen und in einer zweiten Stufe gemessen werden. Das Advanced DC Verfahren verfügt über eine zusätzliche Stufe, in der ein Teil der Partikel vor der Messstufe abgeschieden wird. Dadurch erreicht man mit dem Advanced DC Verfahren genauere Messergebnisse. Das ist beispielsweise für die strengere Gesetzgebung zur Partikelmessung in Deutschland, die ab 01.01.2023 in Kraft tritt, wesentlich. Der vorgegebene Bereich für die Zähleffienzkurven ist eng abgesteckt und kann nur mit Partikelmessgeräten, die nach dem Advanced DC Verfahren messen, erreicht werden.

7. Gibt es bereits eine finale gesetzliche Spezifikation für diese Messgeräte (Genauigkeit, Wiederholbarkeit,…)?

Deutschland: Ja, Ende Juni 2021 wurde die deutsche Gerätespezifikation, genannt „PTB-Anforderungen 12.16 „Partikelzähler“ (05/21)“, von der PTB (Physikalisch Technische Bundesanstalt) veröffentlicht (hier online verfügbar).

Niederlande: Ja, in den Niederlanden sind alle gesetzlichen Rahmenbedingungen (technische Spezifikationen, Gesetz, Zulassung, Messprozedur) für die Einführung der Partikelanzahlmesstechnik geschaffen. Als Einführungstermin wurde der 01.07.2022 definiert.

Belgien: Der Einführungstermin für die Partikelanzahlmessung wurde zwar für den 01.07.2022 festgelegt, aber Details zur Prüfprozedur, Kalibrierung und Ähnliches sind noch offen.

8. Wie läuft die Prüfprozedur für mich ab und welche Grenzwerte gibt es?

Deutschland: Die Prüfprozedur wurde von der BASt (Bundesaufsicht für Straßenwesen) in einer Studie in 2019 verifiziert. Nach einer kurzen Drehzahlerhöhung zur definierten Öffnung des AGR (Abgasrückführventil) wird im Leerlauf aus drei 30 Sekunden langen Messphasen der Mittelwert ermittelt. Liegt dieser unterhalb 250.000 Partikel/cm3, hat das Fahrzeug bestanden. Unterschreitet der Messwert bei der ersten Messphase den Wert von 50.000 Partikel/cm3, wird die Messung bereits nach der ersten Messphase beendet (Fast Pass).

Niederlande: Die Prüfprozedur in den Niederlanden wurde von der TNO in den Niederlanden entwickelt. Für die Prüfung muss das Fahrzeug nicht konditioniert sein. Die Prüfung besteht im Wesentlichen aus 5 Teilschritten:

  1. Eingabe des Kennzeichens
  2. Eingabe / Auswahl des Grenzwertes
  3. 15 Sekunden Stabilisierung im Leerlauf
  4. 15 Sekunden Messung und Bildung des Mittelwertes
  5. Bewertung des Messwertes

Belgien: Die Prüfprozedur in Belgien wurde von der GOCA definiert. Sie wird aus heutiger Sicht an die niederländische Prozedur angelehnt sein. In Belgien ist jedoch davon auszugehen, dass das Fahrzeug konditioniert sein muss.

9. Inwiefern sind Eichung und Kalibrierung davon betroffen?

Deutschland: In Deutschland müssen die Geräte gemäß aktueller Gesetzeslage nach wie vor sowohl geeicht, als auch kalibriert werden. Das führt weiterhin zu einer Doppelbelastung für den Anwender. Die Vorschriften hierfür, insbesondere die Kalibrier-Richtlinie, werden entsprechend erweitert. Die dafür notwendige Infrastruktur wird in den nächsten Monaten aufgebaut.

Niederlande: Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in den Niederlanden eine Typzulassung. Bei Auslieferung muss eine entsprechende Stückprüfung durchgeführt werden bzw. kommt im Service eine vereinfachte Prozedur zur Anwendung. In den Niederlanden gibt es allerdings keine Eichung, und es ist auch keine Kalibrierung in einem nach ISO17025 akkreditierten Labor notwendig. Die Kalibrierungen werden als Werkskalibrierung durchgeführt.

10. Ist das AVL DiTEST Gerät auch für sich ändernde Marktverhältnisse gerüstet?

Ja, die Messgeräte zur Partikelanzahlmessung, basierend auf dem Advanced DC-Verfahren, berücksichtigen auch künftige Veränderungen der Rahmenbedingungen. Sowohl Benziner, welche tendenziell kleinere Partikel emittieren, als auch post-EURO 6 Technologien können damit vermessen werden. Dies wurde in diversen Studien gezeigt und in europäischen Forschungsprojekten demonstriert.

11. Werde ich in Zukunft die Partikelanzahlmessung auch an Benzinfahrzeugen anwenden müssen?

Aktuell ist die Einführung für Dieselfahrzeuge vorgesehen.
Nach einer erfolgreichen Einführung wird man sicher auch über die Anwendung an Benzinfahrzeugen diskutieren. Moderne Benzinfahrzeuge sind heute ebenfalls mit Partikelfiltern ausgerüstet. Diese sollten bei der periodischen Überprüfung (PTI) auch regelmäßig überprüft werden.

12. Muss ich mir ab der Einführung der Partikelanzahlmessung eine neue Abgasstation kaufen?

AVL DiTEST wird für die aktuellen Abgasmessgeräte AVL DiTEST CDS und MDS sowie für die Altgeräte AVL DIX eine Aufrüstlösung der bestehenden Stationen anbieten. Auch für alle anderen Geräte wird es attraktive Angebote geben.

13. Ab wann ist das AVL DiTEST Gerät lieferbar?

Geräte von AVL DiTEST werden voraussichtlich ein halbes Jahr vor dem Einführungstermin für den Vertrieb zur Verfügung stehen und über AVL DiTEST-Handelspartner erhältlich sein.

14. Kann AVL DiTEST die zu erwartende hohe Stückzahl an Geräten bereitstellen?

Ja, AVL DiTEST ist mit einem skalierbaren Fertigungskonzept und den benötigten Produktionskapazitäten auf erhöhte Nachfrage für den Counter sehr gut vorbereitet. Das ganzheitliche Konzept geht sogar über die Fertigung hinaus, denn die Kalibrierung der Geräte wird im eigenen nach ISO 17025 akkreditierten Kalibrierlabor vorgenommen.

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